Angebotsfinder – Check: Besucher, Traffic und sonstige Entwicklungen – heute: meinprospekt.de

Heute betrachten wir an dieser Stelle die wohl Nummer drei im Konzert der Anbieter von digitalen Prospekten: meinprospekt.de. Hierzu benutzen wir – wie gehabt – die Ergebnisse der Seite Push2Check.com, die sehr übersichtlich die wichtigsten Treiber der Besucher- und Trafficzahlen zusammenstellt und über den Zeitablauf archiviert hat:

Wie zu erkennen konnte meinprospekt.de sich sowohl im Alexa Rank als auch bei Compete.com über die Jahre nicht steigern, sondern sinkt seit geraumer Zeit wieder kontinuierlich. Mit einem Pagerank von 4, gestartet bei 0 ist die Credibility bei Google über die Jahre aber stetig gewachsen. Zu den nächsten Konkurrenten vom Konzept her – Marktjagd.de und kaufda.de steht meinprospekt eindeutig als Nummer 3 da (gem. Alexa):

Im Bereich Pageviews/Users liegt das Portal mit kaufda gleich auf, aber weit hinter marktjaged.de. Woran dies liegen mag, untersuchen wir später in der Reihe:

Meinprospekt.de startete als Mobile App und fühlt sich hier auch zuhause. Hierbei sieht es seine größten Erfolgschancen. Wir teilen die Ansicht, dass gerade im Bereich Mobile derartige Anwendungen am meisten Sinn machen – im Zeitpunkt der Kaufentscheidungen vor Ort eine Möglichkeit zu haben sich zu informieren, erscheint sinnvoll und zukunftsweisend. Aus diesem Grunde starten auch ähnliche Konkurrenten nunmehr Mobilversionen wie Nahklick.de.

Ob allerdings damit auch online der im Oktober 2011 beim Einstieg von SWMH verkündete Angriff auf Konkurrent kaufda.de gelingen wird, bleibt abzuwarten.

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Neue Angebotsfinderkarte vom Angebotsfinder Nahklick.de

Nahklick.de präsentiert eine erste Version seiner neuen Angebotsfinderkarte:

Einfach sich orten lassen oder selbst oben die eigene Adresse und gewünschten Suchradius eingeben und schon bekommt man die wichtigsten Filialisten mit Adresse, Öffnungszeiten und den aktuellen Angeboten der Umgebung angezeigt. Einfach und unkompliziert. Das nennen wir mal einen richtigen Angebotsfinder!
Momentan befinden sich aktuell folgende Filialisten auf der Karte: Aldi Nord, Aldi Süd, Lidl, Penny, Rewe, Real
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Angebotsfinder – Check: Wirtschaftliche Entwicklung marktjagd

Wie in dieser Serie bereits ausgeführt, folgt nach dem Einblick in den “internetlichen” Erfolg ein Einblick in den wirtschaftlichen. Nachdem wir beim letzten mal bei kaufda eine nicht doch unerhebliche Cash-Burn Rate aus den veröffentlichten Zahlen konstatieren konnten, wenden wir uns heute den zugänglichen Ergebnissen der marktjagd GmbH zu:

Betrachten wir uns zunächst einmal die Gesellschafterstruktur von marktjagd bzw. der dahinterstehenden Gesellschaften (Stand 01.05.2012):

MJP Beteiligungs GmbH                                           52,23%
Jan Großmann                                                            25,65% (GeFü)
Thomas Harzer                                                           16,9%    (GeFü)
Wochenblatt Verlagsgruppe GmbH & Co. KG      5,22%

Hinter der MJP Beteiligungs GmbH stecken Verlage wie Heise oder der Lüneburger Adress- und Telefonbuchverlag und die Euroserve Media als Hauptanteilseigner.

Betrachten wir uns einmal die aktuellsten Zahlen – sprich den Jahresabschluss zum 31.12.2010, so finden wir folgendes:

Auf den ersten Blick sieht ein Verlust von 67 TEUR nicht sonderlich hoch aus. Schauen wir ein wenig genauer hin, so sehen wir, dass bilanzpolitisch eigenerstellte Software in Höhe von 198 TEUR aktiviert worden sind (ein seit der Durchsetzung des internationalen Rechnungswesens möglicher Weg, der jedoch aufgrund der handelsrechtlichen Vergleichbarkeit hier kurz erläutert werden sollte – früher war derartige Software nur aktivierbar, wenn diese derivativ erworben war – ansonsten war sie vollumfänglich Aufwand):

Folgerichtig ist dieser Posten mit einer Ausschüttungssperre versehen. Vergleichen wir dies nun mit kaufda, so erkennen wir unterm Strich, dass vergleichbar ein Verlust von mithin 265 TEUR angefallen wäre.

Fazit:

Wie wir erkennen, scheint zumindest in der Anfangszeit der Weg der digitalen Prospekte alles andere als ein lukrativer zu sein. Hier muss man auch grundsätzlich die beiden vertretenen Geschäftsmodelle näher betrachten. Während kaufda wesentlich auf Einnahmen von den Filialisten spekuliert, geht Marktjagd den Weg über auch einzelne und kleine Gewerbetreibende, die auch ihr Angebot gegen Fee einstellen können. Welches Konzept auf Dauer von Erfolg gekrönt sein wird, wird spannend zu verfolgen.

To be continued…

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Angebotsfinder – Check: Besucher, Traffic und sonstige Entwicklungen – heute: marktjagd.de

Heute betrachten wir in der Reihe Angebotsfinder und was aus ihnen geworden ist Marktjagd – der nominell zweitgrößte Wettbewerber, wenn es im digitale Prospekte im deutschsprachigen Internet geht. Wir  vergleichen hier wieder die Besucherzahlen / Trafficzahlen. Hierzu benutzen wir die Ergebnisse der Seite Push2Check.com, die sehr übersichtlich die wichtigsten Treiber der Besucher- und Trafficzahlen zusammenstellt und über den Zeitablauf archiviert hat:

Wie zu erkennen konnte marktjagd.de sich im Alexa Rank über die Jahre kontinuierlich steigern und steht mit einem Pagerank von 5 gut da. Zu dem nächsten Konkurrenten vom Konzept her –  MeinProspekt.de konnte ein eindeutiger Abstand (gem. Alexa) herausgearbeitet werden:

Im Bereich Pageviews/Users konnte das Portal sich eindeutig absetzen – hier scheinen Portale wie kaufda.de oder meinprospekt.de weniger für die Konsumenten bereitzuhalten. Dies mag sicherlich auch mit dem Herunterbrechen der Prospekte auf einzelne Angebote liegen, was bei den anderen Portalen nicht so umfangreich gelöst ist.

Auch ist marktjagd.de durch diverse Integrationen u.a. in nahklick.de etc. recht breit aufgestellt und sammelt so an den unterschiedlichsten Stellen relevanten Traffic ein.

Im folgenden Artikel beleuchten wir dann wie gewohnt die Leute, die dahinterstehen und die wirtschaftliche Entwicklung.

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Angebotsfinder – Check: Wirtschaftliche Entwicklung kaufda

Ich möchte die künftigen Analysen dadurch anreichern, indem ich mir auch ein wenig genauer die Gesellschafterstruktur und die öffentlich zugänglichen Zahlen der wirtschaftlichen Verhältnisse anschaue. Wie beim letzten mal begonnen, betrachten wir zunächst einmal den nach Traffic gem. Alexa genommen, den anscheinend größten Player im Markt – kaufda.de, bevor wir in den nächsten Folgen uns näher Player wie Marktjagd.de, MeinProspekt.de, Nahklick.de und kleinere anschauen.

Betrachten wir uns zunächst einmal die Gesellschafterstruktur von kaufda bzw. der dahinterstehenden Gesellschaft – die Juno Internet GmbH (Stand 18.04.2012):

Axel Springer AG            71,62 %
Juno Internet GmbH        4,37%
CG Ventures GmbH          8,94%    (GeFü Christian Gaiser)
TMM Ventures GmbH      8,94%   (GeFü Tim Marbach)
TCF Ventures Ltd              6,13%    (Thomas Frieling)

Entsprechend der vorliegenden Infos ist Axel Springer demnach zum 3.3.2011 Anteilseigner geworden.

Gründerszene kolportiert, dass der Kauf der Anteile durch Axel Springer zwischen 25 und 30 Mio. EUR gekostet haben soll.

Betrachten wir uns einmal die aktuellsten Zahlen – sprich den Jahresabschluss zum 31.12.2010, so finden wir folgendes:

Demnach wurden in den vorliegenden zwei Jahren 989.658 EUR “verbrannt”. Das nenne ich mal eine würdige Burn Rate – rechnet man mal hypothetisch weiter, wie weit kaufda dann ohne den Einstieg von Axel Springer mit der zum 31.12.2010 bestehenden Cash Reserve gekommen wäre (643 TEUR / 12 = 54 TEUR monatliche Cash Burn Rate in 2010) – ergibt bisschen mehr als ein halbes Jahr (sprich exakt 7,59 Monate). Vernachlässigen wir an dieser Stelle bewusst Forderungen und Verbindlichkeiten, zumal diese in 2010 beide extrem in die Höhe geschossen sind und aufgrund des verkürzten Abschlusses sinnhafte Informationen hierzu fehlen.

Selbst wenn man das Geschäftsmodell als extrem innovativ bewerten würde (was sich allein schon aufgrund der bestehenden und aus meiner Sicht teilweise innovativeren Konkurrenz verbieten sollte), fällt es mir als Ökonom extrem schwer nachzuvollziehen, woher die genannten Kaufpreise kommen sollen. Zum damaligen Zeitpunkt war die Firma offenbar weit entfernt vom Break Even. Ob die bis dahin beteiligten Dr. Glänzer und Co. weitere Millionenbeträge reingepumpt hätten?

Fazit:

Dies in Summe lässt mich an der Sinnhatigkeit des Geschäftsmodells zweifeln und vor allem an den genannten Kaufsummen, zumal ich davon ausgehe, dass Axel Springer durchaus des Rechnens mächtig ist und vor allem sie mit Sicherheit wussten, was ihre Mediapower für die Juno Internet GmbH bedeutete. Vielleicht ergaben sich die genannten Summen aber auch wiederum “nur” aus zugesagter Mediapower – ein altbekanntes Spiel vor allem von Investoren aus dem Mediabereich, die gern mit Bruttomediainvestitionsangaben die Werthaltigkeit einer Investition nach Außen in die Höhe treiben.

To be continued…

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Angebotsfinder – Check: Besucher, Traffic und sonstige Entwicklungen – heute: kaufda.de

Liebe Freunde dieses Blogs, wie Ihr Euch vielleicht entsninnen könnt haben wir vor ca. 2 Jahren damit begonnen, neue Angebotsfinder zu testen und zu bewerten. Nun knapp zwei Jahre danach wollen wir mit einer neuen Serie schauen, wie sich diese Angebotsfinder entwickelt haben und was aus Ihnen geworden ist – zunächst startenwir mit einem Vergleich der Besucherzahlen / Trafficzahlen. Hierzu benutzen wir die Ergebnisse der Seite Push2Check.com, die sehr übersichtlich die wichtigsten Treiber der Besucher- und Trafficzahlen zusammenstellt und über den Zeitablauf archiviert hat. Beginnen wir heute mit dem Digitalen Prospekteanbieter kaufda.de:

Wie zu erkennen konnte kaufda sich sowohl im Alexa Rank als auch bei Compete.com über die Jahre kontinuierlich steigern und steht mit einem Pagerank von 6 ausserordentlich gut da. Zu den nächsten Konkurrenten vom Konzept her – Marktjagd.de und MeinProspekt.de konnte ein eindeutiger Abstand (gem. Alexa) herausgearbeitet werden:

Im Bereich Pageviews/Users muss sich das Portal jedoch hinten einreihen – hier scheinen kleinere Portale wie marktjagd.de oder nahklick.de einen Vorsprung herauszuarbeiten in den letzten Monaten. Woran dies liegen mag, untersuchen wir später in der Reihe:

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GoYellow goes an GelbeSeiten! Managementversagen?

Wie wir bereits am 31. August berichteten, “erzwangen” die GelbenSeiten mehr oder weniger eine Übernahme von GoYellow. In Anbetracht der Abermillionen, die in GoYellow und aberwitzige PR-Kampagnen u.a. mit Paris Hilton geflossen sind  - erscheinen die 5,5 Mio. EUR geradezu wie eine Frechheit oder?

Interessant ist auch, wie die GelbenSeiten Ihre monopolartige Stellung in Zeiten von Google & Co. trotzdem noch zu halten versuchen. Es bleibt abzuwarten, wie sie mit anderen Mitbewerbern umgehen werden. Auch erscheint ein strategisches Managementversagen auf Seiten von 118000 vorgelegen zu haben, einen derart riskanten Kooperationsvertrag mit den GelbenSeiten einzugehen. Es wird spannend, was da kritische Aktionärsvertreter zu sagen werden.

21.10.2011 19:30    Dissemination of an Ad hoc announcement according to § 15 WpHG, transmitted  by DGAP – a company of EquityStory AG.  The issuer is solely responsible for the content of this announcement.    =————————————————————————–    Munich, 21 October 2011 – 118000 AG today agreed to sell the operating  business and the associated brands of its subsidiary GoYellow to Online V2  Holding GmbH & Co. KG, Hannover, and its wholly-owned subsidiary V2 Online  Betreibergesellschaft mbH. The buyers are backed by the 16 GelbeSeiten  publishers, which have held a  ten-percent stake in GoYellow GmbH since  2007 and maintained a sales cooperation with GoYellow GmbH since that time.  This sales cooperation will continue until the end of 2011. The takeover of  GoYellow’s operating business will take place in January 2012. The  transac-tion has a total volume of EUR 5.5 million.  The sales is 118000 AG’s preferred result of lengthy negotiations between  the company and the publishers to secure the existence of the GoYellow.de  business portal. At the same time, the deal provides 118000 AG with  sufficient financial means to further estab-lish the 118000 connection  service and the cost saving telephone services PeterZahlt and CheapCalls in  the market.       

Contact:  Anja Meyer – 118000 AG – +49 (0)89 510 895 186 -  Email: anja.meyer@118000.com  

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