Patienten im Internet finden

neukunden-akquise.net hat einen sehr beeindruckenden Beitrag zum Thema Neukundengewinnung für Ärzte geschrieben. Aus diesem möchte ich im Folgenden ein wenig zitieren. Denn es wird sehr gut gezeigt, wie erfolgreich mittlerweile auch für Ärzte der Einsatz von Online Kampagnen sein kann:

Die Gewinnung von lukrativen Neu-Patienten ist gerade in der heutigen Zeit für die meisten Ärzte und Zahnärzte eine vordringliche Kernaufgabe. Sie müssen dabei allerdings massiv veränderte Umfeldbedingungen berücksichtigen, um bei der Neu-Patienten Akquisition überhaupt noch spürbaren Erfolg verzeichnen zu können.

Informationssuche und Kaufverhalten von Konsumenten, Patienten und Geschäftsleuten durchläuft zurzeit auch in Deutschland einen dramatischen Wandlungsprozess. Das bedeutet für die Ärzteschaft einerseits eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den zukünftigen Praxiserfolg, vor allem wenn man nichts unternimmt, sondern einfach die Dinge auf sich zukommen lässt.

Die Internet-Suchmaschinen übernehmen in immer mehr Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft die komplette Informationsbeschaffung und Informationsaufbereitung für Käufer und Interessenten. Dabei gibt es aber durchaus noch branchenspezifische Unterschiede.

Die Bedeutung und Verwendung gedruckter Nachschlagewerke wie Branchentelefonbücher (Gelbe Seiten, Blaue Branchen usw), Branchenverzeichnissen (z. B. Wer liefert was), Lexika usw. ist aber generell in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Dort suchen potenzielle jüngere Neu-Patienten so gut wie gar nicht mehr und Neu-Patienten aus dem städtischen Bereich immer seltener nach Ärzten oder Zahnärzten. So wurde bei Google der Suchbegriff “Zahnarzt Berlin” im Monat Juni 2010 mehr als 74.000 mal, “Frauenarzt” immerhin noch 33.100 mal eingegeben. Nur in Berlin!

Das Internet dominiert inzwischen auch hier. Es gibt zwar hunderte von Suchmaschinen jeglichen Typs: lokal, regional, branchenspezifisch, Meta usw. Aber eine einzige hat alle anderen radikal und hemmungslos an den Rand gedrängt: Google. Aktuell besitzt Google in Deutschland einen Marktanteil von 92,9%.

Wenn man auf Google nicht sichtbar ist, existiert man schlicht und einfach nicht im Internet!

Sichtbarkeit heißt für die relevanten Suchbegriffe ein Platz auf der ersten Google Suchergebnisseite, idealer weise auf Platz 1 – 3! Denn umfangreiche Datenanalysen haben ergeben, dass die organischen Suchergebnis-Links von den Suchenden folgende Folge-Klickverteilung erhielten:

– Platz 1 42,1%
– Platz 2 11,9%
– Platz 3 8,5%
– Platz 4 6,1%
– Platz 5 4,9%

Der Sieger bekommt demnach (fast) alles. Schon die Suchergebnis-Links auf Seite 2 gehen so gut wie leer aus.

Doch wie soll es ein Arzt als “Einzelkämpfer” denn überhaupt auf die erste Seite schaffen? Für die “natürlichen Suchergebnisse” ist das bei umkämpften Kategorie-Suchbegriffen wie z.B. Zahnarzt oder Urologe sehr schwierig, auf jeden Fall zeit- und auch kostenaufwändig. Und es dauert mindestens einige Monate, manchmal sogar Jahre.

Aber da gibt es seit kurzem eine “Wundertüte” namens Google Places.

Der innovative lokale Branchendienst Google Places ist ein äußerst effektives, aber in Deutschland noch weithin unentdecktes Instrument zur Neu-Patienten Gewinnung im lokalen Internet. Dort werden von Google für viele (aber leider nicht alle) Suchbegriffe mit lokalem Bezug die ersten 7 Google Places Einträge der lokalen Branchenergebnisse direkt als Suchergebnisse angezeigt – vielfach sogar vor den natürlichen (= organischen) Suchergebnissen.

Google Places Eintrag optimieren = Suchergebnisrang schnell + effektiv nach vorne bringen

Die Listung in den Google Places Einträgen ist kostenfrei, während die Google AdWords Werbeanzeigen(teils recht teuer) bezahlt werden müssen. Die Rangfolge der Google Places Ergebniseinträge wird auf ähnlicher Basis wie die normalen natürlichen Suchergebnissen mit Hilfe vieler verschiedener mathematischer und statistischer Formeln berechnet. Die Berechnungsprozesse und die relevanten Einflussfaktoren unterscheiden sich allerdings gravierend von der “natürlichen Suchergebniskalkulation”.

Gewichtige Einflussfaktoren für die Optimierung von Google Places Einträgen sind unter anderem die Auswahl und Bestimmung der optimalen Kategorien, die korrekte Verwendung relevanter Branchenausdrücke in der Praxisbeschreibung sowie der Eintrag eines absolut identischen Praxisnamens, gleicher Postanschrift und Kommunikationsdaten bei Google Places und den anderen wichtigen Web-Branchenverzeichnissen wie GelbeSeiten.de, StadtBranchenbuch.com usw..

Großen positiven Einfluss haben auch Bewertungen von Internetnutzern über Praxisbetrieb und ärztlichen Leistungen im Web. Diese Art von Web-Empfehlungsmarketing wird für auch für Ärzte immer wichtiger. Es haben sich jetzt auch in Deutschland schon erste allgemeine wie auch Branchen spezifische Bewertungsportale etabliert. Beispiele dafür sind Qype.de, KennstDuEinen.de, ciao.de, pointoo.de oder marktplatz-mittelstand.de sowie jameda.de und docinsider.de als Heilberuf fokussierte Portale.

Darüber hinaus gibt es noch etwa 10 -15 weitere relevante Einflussfaktoren, deren Berücksichtigung für eine vordere Platzierung notwendig ist.

Ein optimierter Eintrag in Google Places bringt massive Wettbewerbsvorteile

Die lokale oder regionale Kollegen-Konkurrenz hat oftmals die Marketingpower durch ein hohes Ranking in Google Places noch gar nicht erkannt. Diese Chance sollte unverzüglich genutzt werden, bevor einem der schärfste Mitbewerber zuvor kommt.

Messbare Ergebnisse und Erfolge mit Hilfe einer professionellen Google Places Optimierung lassen sich in vielen Fällen schon mit (begrenztem?) Eigenarbeits- und/oder Kostenaufwand für externe Dienstleister erreichen. Allerdings gilt auch hier die allgemeine Erfahrung: Google erfordert Geduld. Bei Google Places wenigstens 6, manchmal auch 8 oder 10 Wochen. Aber die Geduld lohnt sich!

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