finderon.de – off(line) !

Seit mehreren Wochen ist nun die Website finderon.de nun nicht mehr erreichbar.

Die Website war mit viel Elan als „synergetischer Verknüpfer“ von Sozialen Mediendiensten, eigenen Websites und Newslettern von Kerstin Korte, Thomas Drees und Mark Busche (letztere beide b&d merchandising GmbH, Erinstr. 28, Castrop-Rauxel) in 2010 gegründet und gelauncht worden. Bei b&d merchandising befindet sich die postalische Adresse der finderon GmbH immer noch.

Zuletzt technisch betreut, wurde die finderon.de Seite von der Fa. aijko in Krefeld, die seinerseits im Januar 2015 von der AOE in Wiesbaden übernommen worden war. Bei Denic steht die aijko GmbH immer noch als Administrativer Verwalter der Seite.
Danach erfolgte ein umfangreicher Tür-zu-Tür Vertrieb u.a. mit dem ehemaligen Ranger Marketing Mitarbeiter Detlef Kohl (Frau Korte arbeitete übrigens ebenfalls für diesen Vertrieb) im Ruhrgebiet – speziell Moers, Düsseldorf, Meerbusch, Oberhausen, Castrop-Rauxel, Essen, Ratingen etc. Unterstützt wurde die finderon GmbH im After-Sales von Frau Eva Wittkuhn.

Es ist schade, dass dieses aufstrebende Unternehmen offenbar seinen eigenen Ansprüchen auf Dauer nicht gerecht werden konnte. Wir wünschen dem Team alles Gute für die Zukunft!

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Das Ende der klassischen (Online-)Branchenbücher!?

Wie spannend sind noch aktuelle Branchenbücher? Wer schaut noch in die gedruckten Ausgaben? Wie spannend sind in Zeiten von Qype, Google, Tupalo, superpages.com und Co. noch old-school Onlinebranchenbücher?

Was bringt der schönste bebilderte Eintrag, der hippste Betreuer oder Vertrieb, wenn die soziale Komponente fehlt?
Warum dafür mehr als 300 EUR im Jahr bezahlen, wenn man keinen direkten Kontakt zu seinen Kunden hat und maximal Emails bekommt?

Warum sich Leads vorqualifizieren lassen? Nach welchen Kriterien? Wie soll dies funktionieren?
Wie sollte der Branchenbuchvertreter meine Kunden besser kennen als diese sich selbst?
Was nützen mir die schönsten Angebotsfinder, wenn kein relevanter Traffic drauf kommt?

Das neue Zauberwort der Relevanz heisst „Social Yellow Pages“. Was bedeutet dies?

Es handelt sich dabei um Gelbe Seiten Portale mit sozialem Touch (Social Yellow Pages, SYP). Die User können sowohl lokal als auch weltweit unterschiedlichste Unternehmen entdecken, bewerten und beschreiben. Reviews und Bewertungen von Ortsansässigen werden dabei gesammelt und stellen sowohl für in einer Stadt lebende als auch Touristen eine hilfreiche Quelle dar um die besten Restaurants, Clubs, Bars, Pubs, Geschäfte oder andere Einrichtungen zu finden. Die Empfehlung durch Dritte ist dabei essentiell. Sie sind glaubwürdiger und relevanter für den Konsumenten, als einseitige Werbebeiträge.

Aber auch hier ist Obacht gegeben. Denn schon schicken sich die ersten Agenturen und Firmen an hier manipulativ in die Bewertungen einzugreifen.

Greg Sterling bspw. warnt vor “review fraud”:

As user reviews and other forms of user-generated content become a bigger phenomenon online so does the prospect of what might be called „review fraud…Having some system in place (that isn’t too Byzantine) to ensure the integrity of reviews is going to be important as more marketers try and „game the system.“

Eine spannende Entwicklung, die sicherlich der Zukunft gehören wird, solange die Ergebnisse nicht manipuliert sind und auch übersichtlich genug dargestellt!