Gelbe Seiten reichweitenstärkstes Branchenbuch!?

Mit dieser Pressemitteilung machen heute die Gelben Seiten auf:

Gelbe Seiten bleibt das reichweitenstärkste Online-Branchenverzeichnis
Mit monatlich 4,94 Millionen Unique User (AGOF) behauptet der Marktführer GelbeSeiten.de seine Spitzenposition

Dies verwundert mich persönlich umso mehr, als dass in der PM folgendes geschrieben steht:

Gelbe Seiten bleibt nach wie vor unangefochten die wichtigste Adresse, wenn es um Brancheninformationen geht. GelbeSeiten.de ist mit einer Netto-Reichweite von 4,94 Millionen Unique User pro Monat weiterhin Deutschlands reichweitenstärkstes Online-Branchenverzeichnis. Dies belegen die aktuellen Zahlen der quartalsweise erscheinenden Markt-Media-Studie der unabhängigen Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF).

Betrachten wir nun einmal die IVW Zahlen aus März-Mai 2010, auf denen ja die AGOF Zahlen fußen – schau an – da finden wir die Gelben Seiten nur im Mittelfeld wieder. Merwürdig – oder war hier gar ein pfiffiger Marketingstratege am Werk, der unbedingt eine positive Meldung bringen musste? Ein Schelm, wer böses dabei denkt 😉

Angebot Visits März 2010 Visits April 2010 Visits Mai 2010
Das Telefonbuch 21.466.222 18.524.966 18.777.527
meinestadt.de 17.948.661 16.588.648 17.768.041
Das Örtliche 18.755.530 15.797.228 16.466.569
ciao.com 17.654.715 15.106.060 15.599.541
Quoka.de – Der Kleinanzeigenmarkt 11.459.016 10.377.929 10.613.306
GelbeSeiten 9.554.498 8.318.233 8.563.890
telegate MEDIA / klicktel.de, 11880.com 10.160.114 7.535.347 7.323.735
Qype GmbH 4.443.865 4.154.644 5.217.553
Preissuchmaschine.de 3.956.106 4.013.117 4.118.496
kalaydo.de – das regionale Findernet 3.875.686 3.518.760 3.720.578
GoYellow 3.136.074 3.518.760 2.958.832
Wer liefert was? WLW-ONLINE 2.385.553 1.909.330 2.081.302

Machen wir nun mal was ganz Verrücktes und betrachten uns Google Trends – aber bitte nicht böse sein 😉

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Regionale Angebotsfinder – Part IV – heute: Meinestadt.de

Heute betrachte ich nach dem bereits eingeführten Schema das Angebot von Meinestadt.de. Es handelt sich hierbei um eine der reichweitenstärksten Seiten im aufgezeigten Portfolio mit einem der umfangreichsten Informationsangebote. Diese sind teilweise so umfangreich, dass es fast schon wieder verwirrend wird.

Meine Wertung ergab folgendes Ergebnis – overall erreicht Meinestadt.de 93 von 120 Punkten – sprich 77,5% der erreichbaren Punkte – diese setzen sich wie folgt zusammen:

Größenkriterien: 29 von 30 Punkten

Aufbereitung der Einträge: 20 von 40 Punkten

Suche: 20 von 30 Punkten

Angebotsfinder: 15 von 20 Punkten

Alles in allem eine mächtige Seite, die m.E. leider durch zu viele Integrationen wie auch eine allgemeine Websuche an Übersichtlichkeit und damit Fokussierung auf das regionale Angebot ein wenig verliert.

Die vollständige Bewertung findet Ihr hier: analysemeinestadt.

Regionale Angebotsfinder – Part III – heute: Gelbe Seiten in der Analyse

Heute beginne ich nun mit der detaillierten Analyse der einzelnen Angebotsfinder bzw. möglicher Kandidaten hierfür.

Hierzu habe ich ein eigenes Bewertungsschema entwickelt, welches eine Nachvollziehbarkeit dem geneigten Leser ermöglichen soll und somit Transparenz schaffen. Dennoch unterliegen einzelne Kriterien immer einer gewissen Subjektivität, so dass die Offenlegung der Bewertungskriterien hier dem Autor wichtig erscheint.

Zusammengefasst erhalten die Gelben Seiten 65% der möglichen Punkte. Diese differenzieren sich nach den Bewertungskategorien wie folgt:

Größenkriterien:  27 von 30 möglichen Punkte – Abzüge gab es hier für die sinkende Tendenz lt. IVW

Aufbereitung des Informationsangebotes: 31 von möglichen 40 Punkten

Suche: 20 von 30 möglichen Punkte, da nicht bundesweit übergreifend gesucht werden kann

Angebotsfinder: 0 von 20 Punkten da keine tagesaktuellen Angebote auffindbar

Die komplette Analyse finden Sie hier:

gelbeseiten

Hier noch ein paar Screenshots zum Pricing und zu der Seite allgemein:

Neues Siegel – Medical Wellness und Spa – MWS

heute gefunden bei brikada:

Neues Zertifikat: Medical Wellness & Spa

Medical Wellness& Spa (MWS) heißt das neue Zertifikat im Wellness-Markt. Erstmals erhält der Gast damit kompetenten Rat bei der Wahl eines Wellness-Angebotes, das zusätzlich auch medizinische Anwendungen beinhaltet.

Die hochkarätigen Partner, die das Siegel unterstützen, sind Garanten für dessen Hochwertigkeit: Den Kriterienkatalog für das MWS Siegel entwickelte das Centrum für Reisemedizin (CRM), Düsseldorf und die Zertifizierung selbst führt das Europäische Wellness Institut (EWI®) durch.

Mit dem neuen Prüfsiegel gibt MWS ein Qualitätsversprechen. Gäste, die ein solch zertifiziertes Hotel buchen, erhalten ein hochwertiges Produkt, das nicht nur erholsamen Urlaub ermöglicht, sondern auch fundierte Angebote im Bereich Gesundheitsprävention bereit hält. Dafür begutachten die Prüfer nicht nur die Angebotsgestaltung bei den Medical Wellness-Produkten, sondern unter anderem auch Lage und Ambiente des Hotels, Servicequalität und Gästeorientierung, Ausbildung und Qualifikation des Personals, Beratungskompetenz, Angebot der Küche. Dabei spielt der Aspekt der Individualität und Nachhaltigkeit eine besondere Rolle.

Damit der Gast schnell und zuverlässig das für ihn passende Haus findet, gliedert sich das Siegel in die fünf Bereiche MWS Cardio (für das Herz-Kreislauf-System), MWS Vital (Verbesserung bei Muskel- und Skelettbeschwerden), MWS Balance (Gewichtsreduktion, Ernährungsberatung), MWS Relax (Anti-Burn out und Stressreduktion) und MWS Breath (Beeinträchtigung der Lungen und Atemwege).

Buchbar sind Hotels mit dem MWS Zertifikat derzeit bei den renommierten Reiseveranstaltern Ameropa und Mediplus Reisen. Krankenkassen bezuschussen bereits teilweise die Urlaubsreisen mit Präventionsmaßnahmen.

Weitere Informationen:
www.dagusta.de
www.MWS-Marketing.com

Regionale Angebotsfinder – eine Serie – Part I

Heute und in den nächsten Tagen möchte ich mich an dieser Stelle ein wenig mit regionalen Angebotsfindern auseinandersetzen. Früher – im Zeitalter vor dem Internet – gab es lange Zeit eigentlich nur ein Medium, welches einem es erlaubte regionale Anbieter zu finden – es waren die Gelben Seiten. Meist ein dicker Schinken, der einem regelmäßig gelifert wurde, oder den Oma nach Hause schleppen durfte. Nun im WWW-Zeitalter, haben sich viele verschiedene Anbieter auf den Weg gemacht, diese Lücke zu füllen. Dabei können wir folgende fünf Ansätze feststellen:

Verzeichnisse:  Telefonbuch, DasÖrtliche, Gelbe Seiten, Klicktel, GoYellow

Produktfinder:  Preissuchmaschine, Ciao, idealo

regionale Verzeichnisse / Communities: meinestadt, Qype

regionale Anzeigenmärkte: Quoka, kalaydo

Lieferantensuchmaschinen: Werliefertwas

Dabei sind die Größenverhältnisse lt. IVW teilweise erheblich unterschiedlich:

Erstaunlicherweise folgt auf ein reines Informationsmedium wie Telefonbuch schon eine Hybrid wie meinestadt. Entgegen der umfangreichen Außendarstellung und Bewerbung, die eine vermeintliche Größe unterstellt, liegt ein GelbeSeiten nur im Mittelfeld nach Visits.

Interessant ist auch die Entwicklung innerhalb dieser Kategorien in den letzten drei Monaten einmal näher zu betrachten:

Wie zu erkennen, steigen Angebote, die einen Community Aspekt beinhalten wie meinestadt oder Qype an, wohingegen reine Verzeichnisse stagnieren oder gar sinken.

Woran dies liegen kann, was die einzelnen Portale bieten und wie man sie vergleichen kann, all dies wird in den folgenden Kapiteln folgen,

Telefonbuch noch zeitgemäß?

Wann haben Sie das letzte Mal in einem Telefonbuch geblättert?
Das Telefonbuch ist ein Gebrauchsgegenstand, dessen Existenzberechtigung die einen nicht in Frage stellen, weil sie es nach wie vor wie selbstverständlich nutzen. Doch bei den anderen setzt es inzwischen Staub an, während Telefonnummern und Adressen im Internet recherchiert werden. Und wenn man sowieso ständig per Flatrate online ist, braucht man das gute, alte Telefonbuch dann überhaupt noch?


Die Herausgeber vom TVG Verlag sagen: Ja. Und verbessern ihr Traditions-Nachschlagewerk daher auch konsequent. So gibt es zum Beispiel die Berliner Ausgabe seit neuestem wieder in nur einem Band, welcher dann auch feierlich an Bürgermeister Klaus Wowereit übergeben wurde.
Damit nicht genug: Der TVG Verlag hat sogar Werbespots drehen lassen, um den dicken Wälzer Jung und Alt ans Herz zu legen. Die drei kurzen Filme sind aktuell auf YouTube zu sehen:
Spot 1: „Reife Dame und die Männer“
Spot 2: „Tante Hilde schnell finden“
Spot 3: „Frauen wissen’s oft besser“
Uns hat der Ansatz, im Internet per Video für Telefonbücher zu werben, aufhorchen lassen. Daher möchten wir die Gelegenheit nutzen und eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Telefonbüchern anzetteln. Wie gefallen Ihnen die Spots? Finden Sie sie unterhaltsam, originell, langweilig oder einfach nur kurios? Überhaupt noch zeitgemäß? Wie beurteilen Sie die Zukunft des Telefonbuchs generell?
Und hier ein Diskussionsbeitrag von Sascha Lobo: http://twitpic.com/1wyyxr
Über Rückmeldungen und/oder Kommentare bei YouTube freuen wir uns.

Quelle:

Redaktionsbüro Konstantin Breyer
Wachtelstraße 41b
22305 Hamburg

Qualitätssiegel, Kennzeichnungen und Prüfsiegel

Es schwirren ja immer mehr und mehr Qualitätssiegel in der Weltgeschichte herum. Teilweise erfinden einige „dubiose“ Anbieter selbst Siegel, der Qualitätskriterien mehr als fraglich sind und nur der „schnellen Mark“ dienen. Um hier ein wenig mehr Transparenz zu schaffen, hat sich finderon einmal auf die Suche nach den seriösen Anbietern begeben. Im Folgenden eine Zusammenstellung der wichtigsten staatlichen und verbandsmäßig seriösen Siegel (der Großteil der Infos stammt vom Institut für Internationale Kommunikation, dem wir hiermit ausdrücklich danken):

1. Der blaue Engel

Umweltzeichen des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. (kurz: „RAL“) für Produkte, die sehr hohe ökologische und gesundheitliche Standards erfüllen. Die Vergabegrundlagen für die jeweiligen Produktgruppen werden von einer Jury mit Vertretern von Umwelt- und Verbrauchervereinen, der Gewerkschaften und der Industrie sowie der Bundesländer erarbeitet.

http://www.ral.de/

http://www.blauer-engel.de/deutsch/navigation/body_blauer_engel.htm

2. Keymark- Zertifizierungszeichen

Die Keymark ist ein europäisches Zertifizierungszeichen, welches die Übereinstimmung von Produkten mit den Anforderungen der europäischen Normen kennzeichnet. Die Normen berücksichtigen je nach Produktgruppe Qualitätsstandards im Bereich der Sicherheit, der Gesundheit und des Umweltschutzes. Im Auftrag der europäischen Normungsorganisationen CEN und CENELEC erteilen die nationalen Normungsinstitute Lizenzen zur Vergabe der KEYMARK. In Deutschland wird diese Aufgabe von DIN CERTCO im Auftrag des „DIN Deutsches Institut für Normung e.V.“ wahrgenommen.

http://www.en.dincertco.de/sixcms/list.php3?page=zeichenseite_certco

3. CE „Communauté Européenne“

Die CE-Kennzeichnung soll dokumentieren, dass das betreffende Produkt (u.a. Spielzeuge, Elektrogeräte und Heimwerkermaschinen) den bestehenden EU-Richtlinien  entspricht und somit im gesamten EU-Binnenmarkt gehandelt werden darf. Hersteller und Importeure bringen die CE-Kennzeichnung selbst an. Sie müssen in der Regel auch die vorgeschriebene Konformitätserklärung und Dokumentation leisten. Die CE-Kennzeichnung ist also kein Zertifikat oder Qualitätszeichen, sondern nur eine Selbsterklärung eines Herstellers

http://www.ce-dok.de/pdfs/2004-01-22-11-11-15.pdf

4. TransFair

Das Siegel kennzeichnet Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Kakao, Bananen und Zucker, die zu fairen Bedingungen gehandelt werden. Ziel ist es, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern.

Vergabekriterien sind u.a. direkter Einkauf bei den Produzenten ohne Zwischen-händler, Zahlung von Mindestpreisen an die Produzenten, Verbot von illegaler Kinderarbeit und die Einhaltung internationaler Arbeitsschutz-Richtlinien.

http://www.i2t.de/transfair/ueber_transfair/index.html

5. KAT-Siegel für Eier

Kennzeichnung für Eier aus kontrollierter Bodenhaltung. Die Legebetriebe müssen bestimmte Standards erfüllen: maximal 9 Hühner pro m2 Nutzfläche, Stall mit Sitzstangen und Scharrraum, frei zugängliche Futterstellen und Nester, nur Tageslicht als Beleuchtung.

Das Qualitäts- und Kontrollsystem berücksichtigt alle Produktionsstufen und gilt sowohl für Eier, die in Deutschland erzeugt wurden als auch für importierte Eier.

http://www.kat-cert.de/deutsch/konzept/katKennzeichnungssystemZusammen.html

6. GS „Geprüfte Sicherheit“

Das GS-Zeichen ist ein deutschspezifisches, aber weltweit anerkanntes Sicherheitszeichen für Haus- und Elektrogeräte. Es kennzeichnet Produk-te, die den Anforderungen des Gerätesicherheitsgesetzes sowie den DIN- und DIN-EN-Bestimmungen entsprechen. Die Fertigungsbetriebe werden jährlich kontrolliert. Vergeben wird das Zeichen u.a. vom TÜV (Technischer Überwachungsverein) und vom Prüf- und Zertifizierungsinstitut des VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker).

http://www.vde.de/VDE_PI

http://www.tuev-nord.de/8976.asp

7. Der Grüne Punkt

Der „Grüne Punkt“ ist auf Verkaufsverpackungen zu finden. Er signalisiert, dass diese gesammelt, sortiert und stofflich verwertet werden. Vergeben wird der „Grüne Punkt“ von dem Dualen System Deutschland (DSD), einer von der Privatwirtschaft initiierten GmbH, die für Industrie und Handel die Verpflichtungen aus der Verpackungsverordnung von 1991 erfüllt.

Der „Grüne Punkt“ ist kein Umweltzeichen, sondern ein Finanzierungs-zeichen. Sein Aufdruck auf einer Verpackung dokumentiert, dass der Hersteller dieser Verpackung für deren Sammlung, Sortierung und Recycling ein Lizenzentgelt entrichtet hat.

http://www.gruener-punkt.de

8. Eco-Label (“Euro-Blume“)

Die Euro-Blume ist das europäische Umweltzeichen. Es wird für tägliche Verbrauchsgüter und Dienstleistungen – mit Ausnahme von Nahrungsmitteln, Getränken und medizinischen Artikeln – vergeben. Derzeit kann es für 21 Pro-duktgruppen beantragt werden, von Allzweckreinigern über Laptops und Lampen bis hin zu umweltorientierten Beherbergungsbetrieben.

Herausgeber der Euro-Blume ist die Europäische Kommission. Für jedes Mitgliedsland gibt es zuständige Stellen, die am System zur Vergabe des Zeichens beteiligt sind. Diese sind in Deutschland das Umweltbundesamt und der RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.).

http://europa.eu.int/comm/environment/ecolabel/

9. Ecoproof

Ökologischer Standard für Textilien des „TÜV Rheinland Sicherheit und Umweltschutz GmbH“. Textilien müssen danach von der Rohstoffge-winnung über Verarbeitung, Transport und Verpackung bis hin zur Ent-sorgung anspruchsvollen Kriterien genügen. Darüber hinaus gelten die Kriterien des Gesundheitsschutzes (TOXPROOF). Kinderarbeit wird ent-sprechend den Grundsätzen der Internationalen Organisation für Arbeit (ILO) ausgeschlossen.

http://www.tuev-rheinland.de

10. TÜV-Mark EE01(Ökostrom)

Kennzeichnung für Strom, der garantiert aus erneuerbaren bzw. umweltfreundli-chen Energiequellen stammt. Kriterien für „TÜV-Mark EE01“: Energieträger: 100% erneuerbare Energien, mindestens 25% der Liefermenge aus neuen Kraftwerken, Preisaufschläge zu verwenden für den Aufbau regenerativer Energien. Es werden noch weitere Siegel vergeben, z.B. „TÜV-Mark EE02“ für Strom aus 100 % Wasserkraft oder „TÜV Mark-UE01“ für Strom aus 50 % erneuerbaren Energien und 50% Kraft-Wärme-Kopplung. Geprüft wird die Einhaltung der Kriterien von der Quelle (Erzeugung) bis zur Lieferung an den Verbraucher.

http://www.tuev-sued.de/industrieleistungen/umweltservice/gprtnkgolycf.asp

11. CMA „Geprüfte Markenware“

CMA ist die Abkürzung für „Centrale Marketing-Gesellschaft der deut-schen Agrarwirtschaft mbH“. Das von ihr vergebene Gütezeichen garan-tiert, dass das damit gekennzeichnete Produkt bestimmte Qualitätsstan-dards in Bezug auf Inhaltsstoffe, Geschmack, Geruch, Aussehen und Hygiene erfüllt. Die Einhaltung der Qualitätskriterien wird regelmäßig durch Institute wie z.B. Bundesforschungsanstalten oder Landwirtschaftskammern überprüft. Bei dem Zeichen handelt es sich in erster Linie um ein Marketing-Instrument für Produkte der deutschen Landwirtschaft.

http://www.cma.de/profis_62670.php

12. Bio-Siegel

Das staatliche Bio-Siegel, das vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft vergeben wird, kennzeichnet Produkte aus dem kontrollierten ökologischen Landbau, die den Bestimmungen der EU-Bio-Verordnung – artgerechte Tierhaltung, Verzicht auf gentechnisch veränderte Organismen, chemischen Pflanzenschutz etc. – entsprechen. Das Bio-Siegel bietet eine verlässliche Orientierung beim Einkauf von Bio-Lebensmitteln.

http://www.bio-siegel.de/

Seien Sie also auf der Hut, wenn Ihnen jemand ein selbstgemachtes Siegel in Verbindung mit einem Preis, einem Produkt oder ähnlichem verkaufen will. Dies ist in der Regel unseriös, denn die seriösen Anbieter agieren unabhängig und verleihen ihre Siegel nach klar erkennbaren Regeln. Angaben wie: Ihr Unternehmen hebt sich durch Angebotsqualität, Philosophie, Service oder Unternehmensidee hervor, sind also wenig greifbar und entsprechend mit Vorsicht zu genießen.