kaufda übernimmt Deutschlandcoupon

Was ging da heute über den Ticker (internetworld)?

„Mit der Akquisition des Onlinecouponing-Anbieters DeutschlandCoupon erweitert das Berliner Unternehmen Juno Internet, das das Onlineportal kaufDa betreibt seine Services.

Die Übernahme will sich die Verbraucherinformationsplattform eine Reihe neuer Geschäftsfelder und damit auch Einnahmequellen erschließen. Damit sollen nicht nur die bestehenden Dienste ergänzt, sondern auch neue lokale Services für die Konsumgüterindustrie und Servicedienstleister geschaffen werden.

Christian Gaiser, geschäfts­führender Gesellschafter von kaufDa sagt: „Damit sind wir unserem Ziel, kaufDA zur zentralen internetbasierten Anlaufstelle für lokale Angebote in Deutschland zu machen, ein großes Stück näher gekommen.“ Michael Kappler, Geschäftsführer von DeutschlandCoupon ergänzt: „Als Teil eines größeren Unternehmens wird es einfacher werden, die nächste Stufe zu erreichen. Es war äußerst wichtig, einen Partner zu finden, der unsere Philosophie für lokale Onlinehandelsdienstleistungen teilt. Im Internet gibt es dafür keinen besseren Partner als kaufDa.”

Ich finde die Idee, das Geschäftsmodell von kaufda (welches ist es eigentlich?) zu erweitern, längst überfällig. Nachdem sogar schon das Erste Deutsche Fernsehen das Thema Gutscheine übers Internet thematisiert hatte, ist es doch erfreulich, dass auch nun das Internet folgt. Die Pressearbeit funktioniert wie immer gut bei kaufda – davor verneige ich, doch erscheint mir die Aussage „neue lokale Services für die Konsumgüterindustrie und Servicedienstleister“ zu schaffen recht vage. Was soll dies bedeuten? Und was heisst „der unsere Philosophie für lokale Onlinedienstleistungen teilt“?

Und wenn ich mir DeutschlandCoupon und die für Düsseldorf angezeigten Gutscheine so ansehe 0,25 EUR für Domestos-Produkte von Schlecker – da ist noch ein langer Weg 😉

Hat mal jemand die Dönerbude um die Ecke ernsthaft nach seinen Internetambitionen befragt?

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